Was ist ShinTai?

ShinTai ist chinesisch und bedeutet ‘Quelle des Körpers’. Es wurde in den achtziger Jahren von dem international bekannten Shiatsu-Lehrer und Bodyworker Saul Goodman entwickelt, der Disziplinen energetischer und struktureller Körperarbeit und Energiearbeit mit dem → kinesiologischen Muskelresonanztest  zu einer neuen interdisziplinären Methode zusammenfasste.
Charakteristisch für ShinTai ist die Annahme, dass eine besonders wohltuende Behandlung immer dann erreicht wird, wenn die → Anwendungsschritte – ähnlich einem Kombinationsschloss – in einer ganz individuellen auf den Moment abgestimmten Reihenfolge geschehen. (…)

Die verschiedenen Bereiche des Körpers und seines Energiefeldes werden als ein System miteinander verbundener und ineinander übergehender Ebenen von unterschiedlicher Dichte und Schwingung begriffen, innerhalb derer die Energie im Idealzustand frei fließen kann.

Durch Stress jeglicher Art kann die Energie auf jeder beliebigen Ebene ins Stocken geraten. Um einen freien Energiefluss im Sinne von ShinTai anzuregen und zu pflegen, werden adäquate, der jeweiligen Struktur und Schwingung entsprechende „Werkzeuge“ benötigt. Hierfür hält Shin Tai ein multidimensionales Repertoire an östlichen und westlichen → Anwendungstechniken auf Basis von → geistigem Heilen und Körperarbeit bereit.

ShinTai basiert auf dem Yin-Yang-Prinzip und der 5-Elemente-Lehre. Es ist heute vor allem in den USA, der Schweiz und in Deutschland verbreitet. Man unterscheidet zwei Formen:
Den traditionellen Ansatz von Begründer Saul Goodman, bei dem sich vor allem auf Körperarbeit konzentriert wird und der Ablauf einer Behandlung fast ausschließlich durch die Beobachtung von Körper und Aura bestimmt wird, selten durch den Muskeltest.
Und die Variante seiner langjährigen Assistentin Veronika Mager, die den Reflextest als selbstverständliches Hilfsmittel einsetzt und ShinTai seit den neunziger Jahren in eigener Schule vor allem auf energetischen Ebenen ergänzt und weiterentwickelt hat. Auf ihre ShinTai-Version bezieht sich das Angebot auf dieser Seite.

Inhalte

Die Kurzbeschreibungen geben dir Einblicke in die Vielfalt von ShinTai und dienen als Orientierung, ohne dabei einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Welche Inhalte mit in deine ShinTai Session einfließen, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen im Moment der Session ab.
Manchmal führt erst eine andere Methode, die nicht in ShinTai enthalten ist, in Kombination oder im Wechsel mit ShinTai zu dem → individuellen Ziel, das du erreichen möchtest. In diesem Fall arbeiten wir gerne mit → anderen Experten zusammen, um dich optimal auf deinem Weg zu unterstützen.

Aus dem Shiatsu (Shiatsu jap. = „Fingerdruck“) wurde ShinTai ursprünglich entwickelt. Im Energetisierenden Shiatsu wird mit leichtem Druck durch Daumen, Finger oder Handballen entlang der Meridiane (Energieleitbahnen) der Energiefluss angeregt und harmonisiert. Im Gegensatz zur Akupunktur wird sich nicht primär auf Punkte konzentriert, sondern auf den Körper in seiner Ganzheit. Zusätzlich werden Mobilisierungsübungen ausgeführt, die den Energiefluss und das Wohlbefinden zusätzlich stimulieren.

Man kann sich den sog. Zentralkanal als feinstofflichen Kanal vorstellen, der in der Körpermitte zwischen Sacrum und Gehirnhäuten verläuft. Im ShinTai wird dieser als Bindeglied zwischen Körper und Energiekörper und als „Tor der Wahrnehmungen“ verstanden, das von allen Reizen passiert wird, noch bevor diese das Gehirn erreichen und dort zu Gefühlen oder Gedanken verarbeitet werden können. Laut ShinTai kann eine Reizüberflutung zu einer körperlichen Selbstschutzreaktion in Form von Wirbelverschiebung und daraus resultierendem Beckenschiefstand führen, welches das Bewusstsein vor Überforderung schützt, indem der Weg ins Gehirn quasi „abgeklemmt“ wird.

Die Arbeit am Zentralkanal ist eine Form der Energiearbeit, die darauf ausgerichtet ist, Stress freizusetzen und zu entspannen.  Sie entstand im Zuge der Entstehung von ShinTai als dessen „Herzstück“ durch seinen Begründer Saul Goodman. An bestimmten Punkten im Bereich zwischen Kopf und Gesäß setzt der ShinTai-Gebende seine Hände mit viel Fingerspitzengefühl an,  wodurch der Zentralkanal dabei unterstützt wird, sich zu „entladen“. Ziel ist der freie Energiefluss und eine gesteigerte Lebensqualität.

Wie in vielen spirituellen Schulen geht man auch im ShinTai davon aus, dass der menschliche Körper außerhalb seiner grobstofflichen Grenzen in einen feinstofflichen Energiekörper übergeht. Als gleichwertigem Teil der „Ganzheit Mensch“ wird diesem die gleiche Aufmerksamkeit und Pflege zuteil, wie dem physischen Körper. Man versteht den Energiekörper im ShinTai als ein System mehrerer sich gegenseitig durchdringender sog. Außenkörper unterschiedlicher Thematik und Größe. Mit verschiedenen geistheilerischen Techniken werden diese gereinigt, um so ihre Durchlässigkeit zu erhöhen.

Durch die Schwingungserhöhung der letzten Jahre und den damit verbundenen Veränderungen erlebten auch die energetischen Techniken im ShinTai einen Wandel. Die Energiearbeit in Hochfrequenz entstand durch Veronika Mager als eine Energiearbeit, die an die neue Schwingung angepasst ist und dank derer auch auf diesen Ebenen für ein energetisches Gleichgewicht gesorgt werden kann.

Die natürliche ständige Bewegung des Liquors (Rückenmarksflüssigkeit) zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) setzt sich als rhythmische Bewegung auf das Bindegewebe und die Knochen im ganzen Körper fort und ist für geübte Hände spürbar. Im Cranio Sacral Balancing versucht man, diesen Rhythmus liebevoll „auszubalancieren“ und zu erweitern, um eine tiefst mögliche Entspannung zu erreichen.

In der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) geht man davon aus, dass Emotionen in den Organen produziert werden. Chi Nei Tsang ist eine alte taoistische Bauchmassage und Energiearbeit, die ihre Ursprünge in Thailand hat und eng mit dem Qi Gong verbunden ist. Mit sanften kreisenden, vibrierenden oder pumpenden Bewegungen werden die Organe entspannt und belebt und im Anschluss durch Handauflegen entsprechend der Symbolik der 5 Elemente energetisiert, um ihre Selbstregulation zu unterstützen, um emotionale Befindlichkeiten auszugleichen und durch einen weichen Bauch ein erhöhtes Wohlbefinden zu erreichen

Das Bindegewebe hat unter anderem stützende, verbindende und formerhaltende Funktionen. Um seine Geschmeidigkeit und energetische Durchlässigkeit zu erhalten, wird es im ShinTai auf verschiedene Arten unterstützt: Beim Release wird durch sanften Zug eine gleichmäßige Beweglichkeit gefördert und gebundene Energie freigesetzt. Es ist die einzige Anwendung im ShinTai, die teilweise direkt auf der Haut ausgeführt wird.

Beim Unwinding lässt sich der ShinTai-Gebende ganz von der Bewegung des Bindegewebes führen: Durch Ansetzen der Hand am Rumpf oder durch einfühlsames Halten der Arme und Beine wird die natürliche Bewegung des jeweiligen Körperteils begleitet, bis sie von alleine zur Ruhe kommt und in einen Entspannungsmoment mündet.

Als Chakren (Sanskrit = Räder, Diskusse, Kreise) werden in südasiatischen Konzepten des Hinduismus, Buddhismus und im Yoga sog. „Hauptenergiezentren“ bezeichnet, die sich entlang der Mittelachse des Körpers befinden, wo sie durch den Zentralkanal miteinander verbunden sind. Jedem Chakra werden andere Aufgaben zugeordnet. In Form von Energiearbeit und Auflegen der Hände werden die Chakren gereinigt, aktiviert und ausgeglichen.

Idealerweise resonieren unsere Knochen mit dem magnetischen Feld der Erde. Der Magnetfeld-Ausgleich im ShinTai ist eine Form der Energiearbeit: Durch Auflegen der Hände wird das Energiefeld des Körpers aktiviert und gestärkt bzw. harmonisiert. Das Ziel ist die feinstoffliche Integration und ein angenehmes Gefühl des Geerdetseins.

Auch modern aufbereitete schamanistische Elemente wie die Rückholung von Seelenanteilen und die Arbeit mit Krafttieren finden sich im Spektrum von ShinTai wieder. Das Selbstverständnis eines Weltbilds, in dem verschiedene Realitätsebenen gleichwertig nebeneinander bestehen, ist im ShinTai wegweisend.

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Der Nahrung gilt im ganzheitlichen Konzept von ShinTai ein besonderes Augenmerk. Vermittelt werden Grundsätze einer gesunden Ernährung, sowie bestimmte Zubereitungsarten und Kombinationsmöglichkeiten aus der Makrobiotik und der 5 Elemente-Küche, die ganz auf deinen momentanen Zustand abgestimmt sind. Du lernst, wie du aktiv Einfluss auf dein Befinden und deine Gesundheit nehmen kannst. Gemäß dem Motto: Der Mensch ist was er isst.

Passend zu dem Anliegen, das dich in eine ShinTai-Sitzung führt, werden die Techniken anhand des → kinesiologischen Reflextest ermittelt, die du selber zu Hause unterstützend und in Eigenverantwortung anwenden kannst.

Tue deinem Leib Gutes,
damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

~ Teresa Ávila

Ablauf

Eine ShinTai Session findet in Einzelarbeit statt. Nach einem kurzen Vorgespräch liegst du bekleidet auf einer bequemen Matte oder einem speziellen Kissen. Während du die Augen geschlossen hast, kannst du dich ganz deinem inneren Erleben hingeben oder schlafen. Gespräche während der Session dienen meistens nur der kurzen Verständigung, beispielsweise zum Ändern der Liegeposition. Durch das Schweigen entsteht Raum, in dem feinstoffliche Veränderungen stärker wahrnehmbar werden.
Mit Hilfe eines → mechanischen Muskelreflextests ermittelt der Shin Tai-Practitioner die jeweils optimale Ebene innerhalb deines Körper-Geist-Energiesystems und die dazu passende Technik: Dafür zieht er ein paar Male sanft an deinen lockeren Armen. (…)

Unter genauer Beobachtung deiner Aura und deiner Atmung arbeitet er anschließend stehend oder sitzend an deiner Seite, deinem Kopf- oder Fußende. Er folgt dem Test und den „sich wandelnden Energien“ so lange, bis deine „Ursprungsenergie“, die ‘Quelle des Körpers’ (chin. = Shin Tai) wieder frei und harmonisch fließt.
Die tatsächliche Dauer dieser → individuellen Anwendungsabfolge umfasst i.d.R. etwa 1 Stunde, wobei die komplette Dauer einer Sitzung inklusive dem Vor- und Nachgespräch bis zu 90 Minuten oder länger betragen kann. Du hast jederzeit die Möglichkeit, durch deine Rückmeldungen den Verlauf der Session aktiv mitzugestalten oder diese zu beenden.

Sei Du selbst die Veränderung,
die du dir wünschst für diese Welt.

~ Mahatma Gandhi

Ziele

energetische Reinigung & Klärung

Erdung & Zentrierung

Entspannung

Energetisierung

Harmonisierung von Körper, Geist & Seele

Unterstützung der körpereigenen Selbstregulation

Abenteuer Selbstbegegnung

Bewusstseinserweiterung & Transformation

ShinTai kann einfach zur Tiefenentspannung genossen oder zur aktiven Gesundheitspflege eingesetzt werden.
Es kann dich aber auch bei bestimmten Anliegen unterstützen, z.B. bei der Überwindung von Lampenfieber oder Liebeskummer, als Begleitung in schwierigen Lebensphasen und zur Trauerbegleitung. Es kann harmonisierend wirken bei emotionaler Unausgeglichenheit, unspezifischem Unwohlsein, Angespanntheit, Nervosität, Konzentrationsschwäche, schlechtem Schlaf oder bei Erschöpfung.
Deine körperliche und feinstoffliche Selbstwahrnehmung und Durchlässigkeit können sich erhöhen, wodurch du lernst, dich selbst besser zu spüren und bei Bedarf besser abzugrenzen.

Viele nutzen ShinTai gezielt als Katalysator für Entwicklung und Transformation der eigenen Persönlichkeit.

energetische Reinigung & Klärung

Erdung & Zentrierung

Entspannung

Energetisierung

Harmonisierung von Körper, Geist & Seele

Unterstützung der körpereigenen Selbstregulation

Abenteuer Selbstbegegnung

Bewusstseinserweiterung & Transformation

ShinTai kann einfach zur Tiefenentspannung genossen oder zur aktiven Gesundheitspflege eingesetzt werden.

Es kann dich aber auch bei bestimmten Anliegen unterstützen, z.B. bei der Überwindung von Lampenfieber oder Liebeskummer, als Begleitung in schwierigen Lebensphasen und zur Trauerbegleitung. Es kann harmonisierend wirken bei emotionaler Unausgeglichenheit, unspezifischem Unwohlsein, Angespanntheit, Nervosität, Konzentrationsschwäche, schlechtem Schlaf oder bei Erschöpfung.
Deine körperliche und feinstoffliche Selbstwahrnehmung und Durchlässigkeit können sich erhöhen, wodurch du lernst, dich selbst besser zu spüren und bei Bedarf besser abzugrenzen.

Viele nutzen Shin Tai gezielt als Katalysator für Entwicklung und Transformation der eigenen Persönlichkeit.

Feedback

„Wärmstens zu empfehlen. Hab mich danach gleich wohler gefühlt.”

Lisa Maria Klotz, Berlin

„Eine horizontöffnende Arbeit. Sehr hilfreich.
Viele wunderbare Fähigkeiten und wunderbare Hände.”

Ate Camila Schell, Berlin

„Ist wirklich sehr lohnend und kann ich empfehlen. Gute Atmosphäre und sehr hilfreich.”

Stefani Lange, Berlin

„Danach habe ich mich viel leichter aber auch bodenständiger gefühlt. Toll!”

Phillip Sponbiel, Berlin

„Ich kann euch ShinTai wirklich ans Herz legen. Mir hat es immer sehr geholfen und ganz ausserordentlich gut getan!”

Jessica Sanchez-Palencia, Stuttgart

„Der Resonanztest führt stets treffsicher zu meinen aktuellen Themen, ohne dass ich diese vorher kommuniziert hätte.“

Katharina Försch, Berlin

Du hast ShinTai am eigenen Leib erfahren und möchtest hier dein Feedback veröffentlichen? Gerne!
Schreibe uns einfach Deine Erfahrung an mail@shintai-session.de und like unsere → Facebook-Seite. Vielen lieben Dank!

„Ich wünsche mir, dass viele die selbe Begeisterung wie ich erleben dürfen.”

Gertrude Wolf, Berlin

„ShinTai ist eine wunderbare Energiearbeit!”

Leander von Kraft, Baden Baden

„Sehr schöne reinigende Energiearbeit! Kann ich nur jedem empfehlen. Top!”

Daniela Frezzato, Berlin

Rechtlicher Hinweis

ShinTai liegt eine reine Methodenausbildung zugrunde. Sofern ein ShinTai-Practitioner keinen Arzttitel oder eine Berufsausbildung mit Heilerlaubnis im Sinne des Heilpraktikergesetzes vorweisen kann, ist er nicht in der Lage, Diagnosen zu stellen und auch nicht befugt, deine Leiden lokal durch gezielte Anwendungen zu lindern. Bei Schmerzen, anderen Beschwerden und in tiefen Lebenskrisen, die über kleine „Zipperlein“ oder Anzeichen von Stress in schwierigen Lebensphasen hinausgehen, ist eine fachgerechte Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten erforderlich, die mit ShinTai lediglich ergänzend begleitet werden kann. Hier findest du vorab ein paar → Empfehlungen.